Projektberichte

10.09.2017

Wunder - Selbsterfahrung im Kindergarten

Im bayerischen Bildungskanon sind viele tolle Dinge vorgesehen, auch für die Vorschulkinder. Wie es dann gelebt wird, hängt oft von der Kassenlage ab. Wir von der Germeringer Sozialstiftung helfen z.B., wenn es gilt besonders gute Ideen mit entsprechenden Mitteln auszustatten.

Wer hätte gedacht, dass ein Haufen großer, weicher Plastikbausteine, - wie überdimensionierte Legos – ein Feuerwerk pädagogisch sinnvoller Aktionen auslösen könnte. Und das praktisch ohne Anleitung. 

Dieser Bausteinhaufen, genannt „Bewegungsbaustelle“, liegt im Empfangsraum des St. Anna Kinderhauses, in der Luitpoldstraße in Germering. Den ganzen Tag ist dort nun „Betrieb“: Eifrige kleine Baumeister und Baumeisterinnen, gestalten kreativ mit den Klötzen, Häuser, Höhlen, Burgen. Auch eine Mauer variabler Höhe wird gerade errichtet, von der man auf eine Matte springen kann. Es ist höchst interessante, wie die kleinen Springer vorsichtig sich selbst einschätzen, was sie sich so zutrauen. Und wie nach gelungenem Sprung die ein weiterer Baustein hinzugefügt wird für den nächsten Sprung. Man sieht den erhitzen Kindergesichtern an, wie das Selbstvertrauen wächst.  In einer 75 qm Hochhauswohnung sind solche Erfahrungen kaum möglich.

Dabei hat alles seine Ordnung: da wird im Team die Landschaft wieder umgebaut, da stellt man sich an, wenn es ums Hüpfen geht. Die Kreativität, die Selbsteinschätzung, das Selbstbewusstsein und der Sinn von Umgangsregeln in der Gruppe wird wie von selbst ge- und erlebt. Solche Beiträge, z.B. zur Stärkung der Psychomotorik der Kleinen auf spielerischem Wege, das sind Dinge, die wir gerne unterstützen.

Wirken Sie als Spender mit, helfen Sie unserer Jugend z.B. mit solchen Bildungsangeboten. Damit bewirken Sie viel. Schauen Sie auf unsere Webseite oder rufen Sie an. Und wenn Sie eine regelmäßige, jährliche, Spende von 10 € geben würden, dann ist das schon eine „Super 10“. 

10.09.2017

Schmiedstr. 19, Germering - die Germeringer Sozialstiftung unterstützt

Die -offene - Jugendwerkstatt der Stadt Germering stellt eine gelungene Form der Jugendhilfe dar. Hier wird man nicht zugewiesen von einer Schule oder einer Institution. In der Schmiedstraße befindet sich eine auf den ersten Blick etwas chaotische Radl- Werkstatt. Betrieben von einer kleinen Truppe teils ehrenamtlicher und hauptamtlicher, eingeschworener Menschen, die mit ihrem Wissen da „vor Ort“ sind, für die jungen Besucher. Die Jugendlichen können ihre Räder reparieren, ein altes Rad wiederherstellen oder einfach lernen, wie man ein Rad repariert. Für das Zusammenleben gilt: „Wenn Du freiwillig zu uns kommst, dann kannst Du erfahren, wie sinnvoll Regeln für jede gut funktionierende Gemeinschaft sind. Und Du erfährst wie man tägliches Leben organisiert“. So lernt der Kopf über das „Be-greifen“ beim Radmontieren viel von Mechanik und Physik. Und die Emotion oder die Seele, wie ein Zusammenwirken in der Gemeinschaft mit anderen gut gelingt. Da Essen Leib und Seele zusammenhält, ist jeden Samstag der zentrale Tagespunkt das gemeinsame Essen. Beim Kochen wird fleißig mitgeholfen, beim Einkaufen und -klar, - auch dann, wenn alles wieder gespült und aufgeräumt werden muss. Gemeinschaft zum Anfassen.
So werden Sozialkompetenz aus der Situation heraus gelernt. Fähigkeiten gefördert und damit der Zugang zum Erfolgserlebnis geöffnet. (Eine uralte Methode, die auch Aristoteles schon pries: „Lernen durch tun“). So wächst Selbstvertrauen, ein wichtiger Lebensbaustein. Und manchmal ist die Werkstatt einfach nur ein Raum der Geborgenheit.

Die Stadt sorgt für Räume und Betreuung. Die Germeringer Sozialstiftung finanziert das gemeinsame Essen, ermöglicht von zurzeit 100 Spendern und den wenigen Kapitaleinkünften, die noch erzielbar sind. 
Die Germeringer Sozialstiftung fördert vielfältig Projekte die die Jugend unterstützen. 
Wirken Sie als Spender und unterstützen auch Sie unsere Jugend! Damit bewirken Sie viel. Schauen Sie auf unsere Webseite oder rufen Sie an. Und wenn Sie eine Jährliche Spende von 10 € regelmäßig geben würden, dann ist das eine „Super 10“. 

10.09.2017

Motor Neugierde

Man sagt, zwei Dinge hätten die zivilisatorische Entwicklung der Menschen getrieben: die Abscheu vor der Mühe -  das ließ den Menschen immer neue Hilfsmittel ersinnen. Und zweitens, die Neugierde. Wissen wollen warum. Erfahren wie etwas geht. Strenge Kritiker klagen, durch „das Schulsystem“ würde den Kindern Lernfreude ausgetrieben. Das will ich nicht kommentieren. Was ich aber selber gesehen habe:  Vorschulkinder, drei bis fünf Jahre, die mit großer Begeisterung unter etwas Anleitung, sich als kleine Forscher betätigen. Sie experimentieren mit Luftdruck. Mischen Farben an und sehen, wie unterschiedliche Konzentrationen von Farben ein unterschiedliches Gewicht haben. Oder es wird ein Stromkreis gebastelt. Das Faszinierende dabei, wie konzentriert die kleinen Jungen und Mädchen bei der Sache bleiben. Und wie die Begeisterung sie mitreißt. 

Ein Vergnügen dem zuzusehen. In einem von uns geförderten Kindergarten  Germerings wird die Naturwissenschaft spielerisch vermittelt. Und es wird geübt „bei der Sache“ zu bleiben. Und natürlich lernt man auch, wie man nach Experimenten alles wieder sauber in die Experimentierkästen räumt. Sprachbarrieren spielen da beim „selber machen“ eine geringere Rolle. Ganz im Gegenteil, Sprachkenntnisse werden sogar nebenbei erworben! Wir sprechen hier vom einem bundesweiten Pädagogikkonzept, namens „Haus der kleinen Forscher“. Wir sehen dies als besonders förderungswürdig an.
Die Germeringer Sozialstiftung hat sich einen Schwerpunkt gesetzt: Bildung unterstützen und zwar so früh wie möglich. Solche Projekte fördern wir. Wie in diesem Falle, in dem wir die Anschaffung von Experimentierkästen finanzieren. Wir laden alle Germeringer ein, die noch nicht zu unserem Spenderkreis gehören, uns zu unterstützen. So können sie Ihren persönlichen Beitrag zum großen gesellschaftlichen Thema: „Mehr Chancengleichheit durch Bildung“ leisten. Ganz einfach, hier vor Ort von Germeringern für Germeringer.