Fortschrittsberichte zu Hospiz und Frauenhaus

14.07.2018

Neuigkeiten zum Hospiz

Der Süddeutschen vom 11.07.2018 ist unter anderem zu entnehmen:
 

Die frohe Botschaft, sicher für alle Germeringer und darüber hinaus: Die Germeringer Stadträte unterstützen das Vorhaben, unweit des Rat­hauses ein Hospiz und ein Frauenhaus zu errichten. Einstimmig empfahl der Bau­ausschuss am Dienstag, den Bebauungs­plan für ein Grundstück an der Unteren Bahnhofstraße so zu ändern, dass das Pro­jekt der Germeringer Sozialstiftung dort umgesetzt werden kann. Die Stiftung will auf dem zweckgebunden gestifteten Areal ein Hospiz mit zehn Plätzen, ein neues Frauenhaus sowie Wohnungen für Mitarbeiter des Hospizes bereitstellen.

Stadträtin Gabriele Off-Nesselhauf (CSU) nannte den Bau von Hospiz und Frau­enhaus „mitten in der Stadt" eine „großar­tige Sache", Karin Sepp sprach von einer „Supersache", Die ODP-Stadträtin äußerte allerdings Bedenken wegen der beiden be­nachbarten Grundstücke, die ebenfalls überplant werden sollen. Sie möchte ver­hindern, dass auf diesen das Baurecht er­höht wird, Stadtbaumeister Jürgen Thurn und Oberbürgermeister Andreas Haas (CSU) zerstreuten solche Bedenken. Eine Mehrung des Baurechts sei nicht vorgese­hen, betonten beide, Die bislang auf den Grundstücken eingezeichneten Bauräume würden nur anders verteilt.

Der Sinn des Hospizes: Sterbenden oder tod­kranken Menschen die Möglichkeit, ihre letzten Lebenswochen und -monate in pri­vater Atmosphäre verbringen zu lassen mit intensive Betreu­ung. Mit Germering gäbe es erstmals im Bezirk Oberbayern ein Hospiz westlich von München. Was das Frauenhaus betrifft, so ist ein Neubau für den Landkreis nötig. Die bisherige Einrichtung kann längst nicht mehr alle Frauen aufnehmen, die einen Platz benötigten.